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A N L A G E P E R S P E K T I V E

Einschätzung für die nächsten Monate

Januar 2019

 

Rückblick und Ausblick

 

Nicht nur mit Aktien, sondern auch mit Staatsanleihen, Edelmetallen, Rohstoffen, Immobilien, kurzum, mit nahezu allen Anlagen hat man im Jahr 2018 Geld verloren. In den USA verlor der S&P 500 Aktienindex -7%, in Europa der Euro Stoxx 50 -15%, in China der CSI 300 -25%,und in der Schweiz der SMI -10%. Nun, wenn wir unsere Prognosen zur wirtschaftlichen Entwicklung im Jahr 2018 überprüfen, die wir vor Jahresfrist an dieser Stelle abgegeben hatten, so sind diese Prognosen ziemlich punktgenau eingetroffen oder sogar noch übertroffen worden. So etwa lagen die Gewinne der Firmen, in die wir für unsere Kunden angelegt hatten, höher als von uns prognostiziert. Als Folge dieser positiven Entwicklung des Anlageumfeldes hätten sich die Anlagen ganz allgemein ebenfalls positiv entwickeln müssen, doch war das Gegenteil der Fall im Jahr 2018.

Fakt ist, dass die Prognosen der Experten selten derart einmütig positiv waren wie Anfangs 2018, und selten lagen diese Prognosen so daneben wie in diesem Jahr.

 

Nun, das Kunststück, inmitten einer eigentlich gut aufgegleisten Wirtschaftslage happige Kursverluste zu verursachen, ist hauptsächlich einem gewissen Herrn T. im Weissen Haus zu verdanken. Dieser Herr scheint es darauf angelegt zu haben, mit allen Handelspartnern Streit zu suchen, so neben den direkten Nachbarländern Kanada und Mexiko auch mit Europa und China - ganz zu schweigen von anderen Nebenkriegsschauplätzen wie Nordkorea. Aber auch andere politische Ungewissheiten drückten schwer auf die Stimmung an den Märkten, so vor allem die Zerreissproben innerhalb der Europäischen Gemeinschaft wie die durch den Brexit verursachten, oder auch die durch die mutwillig-fahrlässige Haltung der italienischen Regierung verursachten. Und so ganz nebenbei sorgte auch Herr Putin immer wieder für Aufsehen, sei’s in der Ukraine oder im Nahen Osten, sei’s durch seine Hackerhorden. Fazit: Ganz offensichtlich ist die Welt(Wirtschaft) unberechenbarer geworden. So ist es wenig erstaunlich, dass die Prognosen der Experten für 2019 allgemein deutlich weniger optimistisch ausfallen als jene vor Jahresfrist für 2018. Allerdings wäre eine solche Abkühlung von den heutigen Ständen aus nicht notwendigerweise als Beginn einer Rezession zu deuten, sondern viel eher als eine schon länger fällige Normalisierung. Wir gehen nach wie vor davon aus, dass die Weltwirtschaft auch 2019 weiterhin wachsen wird, obschon in etwas geringerem Ausmass. Wir denken, dass die Unternehmensgewinne sich weiterhin robust entwickeln werden, wenngleich man hier der Auswahl der Sektoren erhöhte Aufmerksamkeit schenken muss.

 

In der Pokerpartie um die diversen Handelskonflikte, welche Herr T. aus dem Weissen Haus vom Zaun gerissen hat, rechnen wir damit, dass in Kürze die Karten auf den Tisch gelegt werden und es zu einer allseits gesichtswahrenden Kompromissfindung kommen wird, ganz einfach, weil nunmehr lange genug Schaden angerichtet und erlitten worden ist. Auch bezüglich der innereuropäischen Baustellen rechnen wir damit, dass innert Kurzem zumindest kurzfristig tragfähige Lösungen gefunden werden. Ganz allgemein rechnen wir also mit einer Aufhellung der geopolitischen Rahmenbedingungen, was sich umgehend auf die Börsen auswirken könnte. Last but not least: Wir sehen es als ein positives Omen, dass die Börsen das Jahr 2018 nahe am Tiefpunkt beendet haben. Denn in der Vergangenheit ist viel öfter das Gegenteil eingetreten, nämlich, dass die Börsen ein Jahr auf den Höchstständen abgeschlossen hatten, was sich dann jeweils in beträchtlichen Kurskorrekturen im Folgejahr niederschlug. Wir gehen davon aus, dass dies im Jahr 2019 genau umgekehrt sein wird.

 

 

Rohstoffe

 

Auch mit Rohstoffen und Edelmetallen war im Jahr 2018 kaum Staat zu machen. Auf der positiven Seite immerhin legte Palladium um 19% zu; negativ fiel Rohöl mit -19% auf, Platin mit -14%, Silber mit -10%, während das Gold mit -3% noch am wenigsten verlor. Dass die Anleger trotz aller geopolitischen Unsicherheiten ihre Zuflucht bisher nicht in den Edelmetallen gesucht haben, könnte darauf hindeuten, dass sie immer noch davon ausgehen, dass sich bei den vorherrschenden Konflikten eine Lösung finden lasse. Sollte es hingegen zu einer Eskalation kommen, so dürften die Edelmetallpreise flink in die Höhe schiessen. Weil wir zudem für 2019 eine steigende Inflation erwarten, und weil sich das Gold vor einem solchen Hintergrund in der Vergangenheit jeweils als stabile Anlage erwiesen hat, rechnen wir im Jahr 2019 ganz allgemein mit höheren Edelmetallpreisen.

 

 

Konjunktur und Zinsen

 

Wie hier zuvor dargelegt, hat sich die Stimmung für die Weltwirtschaft fraglos eingetrübt; das zeigt sich am Beispiel des globalen Einkaufsmanagerindex, der von gut 56 zu Beginn des Jahres 2018 auf gegenwärtig 53 nachgegeben hat (Zahlen unter 50 gelten als pessimistisch). Aufschlussreich ist in diesem Zusammenhang ein Blick auf den amerikanischen Immobilienmarkt, da dieser Markt sich in der Vergangenheit oft als guter Indikator für die Gesamtkonjunktur in den USA erwiesen hat. Nun, seit den Tiefständen im Sog der Finanzkrise, und angekurbelt durch eine langjährige Tiefzinspolitik, haben die US Immobilien im Durchschnitt um mehr als 50% zugelegt. Obwohl bislang keine Anzeichen einer groben übertreibung auszumachen sind, zeigt der Markt seit Anfang 2018 gewisse Ermüdungstendenzen. Es wird weniger Geld in den Wohnbau investiert, und auch die jüngsten Zahlen bezüglich Neubauprojekte und Immobilienverkäufe sind schwächer als erwartet ausgefallen. Die Hauptursache dieser Entwicklung ist neben den stark gestiegenen Immobilienpreisen auch in den gestiegenen Hypothekarzinsen zu sehen. Unter diesen Gegebenheiten können viele Haushalte sich zurzeit kaum mehr ein Eigenheim leisten. Die Entwicklung am US Immobilienmarkt deutet somit darauf hin, dass die Konjunktur in den USA sich im Jahr 2019 abschwächen dürfte. Interessant werden in diesem Zusammenhang die demnächst anstehenden Zahlen über die Entwicklung der US Wirtschaft sein. Denn da die amerikanische Notenbank sich bisher als einzige von der Nullzinspolitik verabschiedet hat, indem sie seit 2015 in mehreren kontinuierlichen Schritten die Zinsen angehoben hat, werden diese Zahlen Aufschluss über die Frage erlauben, inwieweit es gelingt, durch diese Zinsanhebungen die überaus robuste Wirtschaftsentwicklung etwas abzukühlen, wie dies bezweckt wäre, oder ob die Notenbank dadurch die Wirtschaft nicht richtiggehend abzuwürgen droht, wie dies in der Vergangenheit eben auch schon öfters der Fall gewesen ist, was dann unweigerlich zu einer Rezession führen würde. Vor diesem Hintergrund gehen wir davon aus, dass die amerikanische Notenbank es im Jahr 2019 vorsichtigerweise bei einer, höchstens zwei Zinserhöhungen belassen wird. Somit prognostizieren wir einen US Leitzins von maximal 3%. Die übrigen grossen Notenbanken, insbesondere die Europäische Zentralbank (EZB), die nach wie vor Zinsen um die Null Prozent handhaben, stehen somit vor der wenig beneidenswerten Aufgabe, das Zinsgefüge trotz schwächeren Wirtschaftswachstums schrittweise anheben zu müssen. Wir erwarten die erste Zinserhöhung der EZB allerdings frühestens gegen Ende Jahr, vor allem, weil sich der Teuerungsauftrieb bisher in relativ moderaten Grenzen gehalten hat. Für das Jahr 2019 hingegen rechnen wir mit einer weltweit anziehenden Teuerung.

 

Konjunkturprognosen für die kommenden sechs Monate:

 

EUROZONE

 

Wachstum:

Im Durchschnitt aller Länder 1.8%, nachlassend.

Arbeitsmarkt:

Arbeitslosigkeit von 3% (D) über 9% (F) bis 18% (GR), stabil.

Inflation:

Im Durchschnitt aller Länder 1.9%, steigend.

Zinsen:

Um die Null Prozent, anziehend.

Anlage-Urteil:

Neutral.

 

 

SCHWEIZ

 

Wachstum:

1.5%, nachlassend.

Arbeitsmarkt:

Arbeitslosigkeit 2.7%, stabil.

Inflation:

0.9%, steigend.

Zinsen:

Um die Null Prozent, anziehend.

Anlage-Urteil:

Neutral.

 

 

USA

 

Wachstum:

2.5%, nachlassend.

Arbeitsmarkt:

Arbeitslosigkeit 3.8%, stabil.

Inflation:

2.5%, steigend.

Zinsen:

Leitzins bis 3% steigend.

Anlage-Urteil:

Neutral.

 

 

JAPAN

 

Wachstum:

1%, nachlassend.

Arbeitsmarkt:

Arbeitslosigkeit 2.5%, stabil.

Inflation:

1%, steigend.

Zinsen:

Um die Null Prozent, anziehend.

Anlage-Urteil:

Neutral.

 

 

CHINA

 

Wachstum:

5.9%, nachlassend.

Arbeitsmarkt:

4%, stabil.

Inflation:

2%, stabil.

Zinsen:

Leitzins 4.3, stabil.

Anlage-Urteil:

Neutral.

 

 

Währungen

 

Im Jahr 2018 hat der japanische Yen mit +3% eine gute Figur gemacht gegenüber dem Schweizer Franken und war damit eine der wenigen Gelegenheiten für Schweizer Anleger, um in diesem Jahr vorwärts zu kommen. Auch der US Dollar legte um +1% gegenüber Franken zu, während der Euro um -4% verlor. Da die amerikanische Notenbank, wie hier zuvor dargelegt, den Leitzins weiterhin erhöhen dürfte, während die Europäische Zentralbank mit ihrer ersten Zinsrunde wohl bis gegen Ende 2019 zuwarten dürfte, wird der Zinsvorteil des US Dollars gegenüber anderen Währungen wie dem Euro bis dahin nicht nur bestehen bleiben, sondern er wird sich sogar vergrössern. Das verleiht dem US Dollar Stärke, insbesondere gegenüber dem Euro, der mit aller inhärenten Schwäche dieses ganzen Währungsverbundes belastet ist, und dies umso mehr aufgrund des wackligen Zustands solcher gewichtiger Euroländer wie Italien unter ihren gegenwärtigen populistischen Regierungen. Doch aufgepasst: Das Bild eines starken Dollars könnte sich sehr rasch ändern, etwa durch eine einzige Twitter-Botschaft jenes Herrn aus dem Weissen Haus. Für weitere Unsicherheiten könnten andauernde Handelszwistigkeiten sorgen. Denn es liegt auf der Hand, dass einige der durch die Handelszölle besonders betroffenen Länder es versuchen könnten, ihre Währungen gezielt abzuschwächen, um somit Gegensteuer zu geben, was dann gar leicht in einen Währungskrieg ausarten könnte, mit all den Unwägbarkeiten, die hiermit verbunden wären.

 

Währungsprognosen für die kommenden sechs Monate:

 

EURO

Unter Druck.

Anlage-Urteil:

Untergewichten.

 

 

FRANKEN

Stabil.

Anlage-Urteil:

Neutral.

 

 

US Dollar

Stabil, unter Vorbehalt von Twitter-Botschaften.

Anlage-Urteil:

übergewichten.

 

 

YEN

Stabil.

Anlage-Urteil:

Neutral.

 

 

Anlagegewichtung

 

Trotz der negativen Entwicklung der Börsen haben immerhin sechs SMI-Titel im Jahr 2018 unter Einbezug der Dividenden eine positive Performance erreicht — drei davon gehören zu den Kernanlagen unserer Kundenportefeuilles. Anderseits verlief das Jahr schlecht für Bankaktien, worunter wir mit UBS einen Titel in unseren Kundenportefeuilles halten. Wir setzen auch 2019 weiterhin auf Aktien, die wir im hier zuvor geschilderten Umfeld als aussichtsreichste Anlageform erachten. Die beträchtlichen angehäuften liquiden Mittel in unseren Kundenportefeuilles werden wir zu gegebenem Zeitpunkt hierfür einsetzen und dabei von den günstiger gewordenen Bewertungen profitieren, welche sich durch die jüngsten Kurseinbussen ergeben haben. Die Aktienmärkte sind momentan zwar stark überverkauft, was allein schon für eine Gegenbewegung nach oben spricht, aber richtig günstig sind die Märkte noch nicht wirklich, zumal in vielen Sektoren Gewinnwarnungen anstehen dürften. Daher achten wir bei unseren Anlagen besonders auf die Auswahl der Sektoren und investieren in diesen Sektoren in diejenigen Firmen mit der höchsten Gewinnvisibilität.

 

AKTIEN

Nach wie vor bevorzugen wir Aktien mit verlässlich hohen Dividendenrenditen.

Anlage-Urteil:

übergewichten.

 

 

OBLIGATIONEN

Anlage-Urteil:

 

Stark untergewichten.

 

 

LIQUIDITäT

Anlage-Urteil:

Wir halten momentan hohe Liquiditäten an mit dem Ziel, diese bei guten Gelegenheiten anzulegen.

übergewichten.

 

 

 

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